Meldung:

  • 11. Januar 2012

Besuch beim Heeresamt in Köln


Am 9. Januar 2012 habe ich das Heeresamt in Köln besucht.
Nach der Begrüßung durch den Amtschef Generalmajor Claus folgten Vorträge über das „Heeresamt Heute“, über die geplante Nachfolgeorganisation des Heeresamtes und ein Vortrag über die aktuellen Probleme des Rüstungsprozesses. Es folgte dann eine Aussprache mit den Abteilungsleitern des Amtes. Die bisher vom Heeresamt wahrgenommenen Aufgaben werden im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr u. a. von den neu zu schaffenden Organisationsbereichen Kommando Heer (Strausberg), Amt für Heeresentwicklung (Köln), Ausbildungskommando (Leipzig) und dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (Koblenz) wahrgenommen. Der Aufbau der neuen Organisationsbereiche, verbunden mit der Erfüllung des zunächst weiterbestehenden Auftrag des Heeresamtes, stellt für alle Soldatinnen, Soldaten und zivilen Mitarbeiter eine große Herausforderung und persönliche Belastung dar.
Auch wenn das Amt durch Personalsteuerungsmaßnahmen im Rahmen der Feinausplanung die Belastung der Mitarbeiter reduzieren will, wurde deutlich, dass trotzdem viele in den nächsten Jahren mit Versetzungen an andere Standorte rechnen müssen. Die Folgen für die Mitarbeiter des Amtes standen im Mittelpunkt meiner Gespräche mit Vertretern des Personalrates. Sie stellten die große Belastung der Angehörigen des Amtes bei der Einnahme der neuen Organisation vor. Deutlich wurde die große Unsicherheit und die noch fehlende Transparenz der Personalplanung, insbesondere auch bei den zivilen Mitarbeitern.
Ich war sehr beeindruckt von der hohen fachlichen Kompetenz des Führungspersonals des Amtes und der engagierten Personalvertreter. Deren Bemühungen, den Angehörigen des Amtes möglichst bald Planungssicherheit über die zukünftige Tätigkeit zu verschaffen finde ich wirklich klasse. Das Anliegen des Personalrates, den Traditionsnamen Heeresamt für die in Köln verbleibenden Teile zu erhalten, werde ich nachhaltig unterstützen.