Meldung:
Einweisung bei der Herkules-BWI Informationstechnik GmbH in Meckenheim
Als das größte Vorhaben für eine öffentlich-private Partnerschaft wird das Herkules-Projekt der Bundeswehr mit einem Volumen von ca. 7 Milliarden Euro über die Vertragslaufzeit von 10 Jahren bewertet.Mit diesem Projekt wird mit dem Aufbau einer eigenständigen IT-Gesellschaft die Modernisierung der nicht-waffensystembezogenen Informationstechnik der Bundeswehr realisiert. Zu diesem Auftrag gehört u.a. die Modernisierung der 140.000 Desktop-Arbeitsplätze, Austausch von ca. 300.000 Telefonen und der Bau und die Bereitstellung eines Kommunikations- und Datennetzes in und zwischen den Liegenschaften der Bundeswehr.Die Geschäftsführer der BWI Peter Blaschke und Georg Wilmers stellten den Sachstand der Integration und des Betriebes vor. Die Gesellschaft mit ihren fast 3.000 Mitarbeitern, wovon ca. 50 Prozent gestellte Mitarbeiter von der Bundeswehr sind, sieht sich auf einem guten Weg, die vertraglich vereinbarten Ziele mit geringen Verzögerungen zu realisieren.Besichtigt wurde einer der zentralen User-Help-Desks, aus dem heraus Fachleute allen Nutzern Hilfe und Unterstützung anbieten. Breiten Raum nahm die Diskussion ein, wie die zweifelsohne erreichten Erfolge noch transparenter für den Endnutzer in der Truppe werden können und wie die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam gemeistert werden sollen.
In den Gesprächen mit dem Betriebsrat standen die Probleme des von der Bundeswehr gestellten Personal im Mittelpunkt. MdB Groschek wird sich dieser Sorgen besonders annehmen.


